Es ist ja nicht so, als würde ich nicht mehr nähen. Im Gegenteil, ich nähe noch sehr gerne … aber nicht alles genähte ist dann so wahnsinnige toll, als das ich es hier zeigen wollen würde.

In den letzten Wochen sind ein Klammerbeutel, ein Kosmetiktäschen und Kinderwagenschiebeschutzgriffe (Haha!) entstanden. Und damit entstanden auch wirklich genügend Reststofffetzen, die mir Kramtante zum wegwerfen aber auch zu schaden waren.

Und so entstand aus diesen Reststücken ein Tischset, welches vor erst den Tisch auf der Terrasse ziert. Das ist nun auch nicht so wundervoll und wunderschön, wohl aber mal was ganz anderes. Ich stehe ja sonst eher auch schlichtes und minimalistischen und bin eigentlich selber erstaunt, dass ich so einen bunten Farbtupfer leiden mag.

Leider auch nur grottenschlechte Handyfotos, dass ich meinen Cardreader schon seit einiger Zeit nicht finden kann. Schicksal einer Kramtante, leider.

Bitteschön – und keinen Farbschreck bekommen, ja?

Mein Kind ist keine Gläschen, egal was ich ihm anbiete, schmeckt nicht. Ehrlich gesagt, koche ich auch lieber für ihn.

So kam es, dass hier 3 Gläschen übrig blieben, die ich eigentlich wegwerfen wollte. Da brachte mich meine Mutter auf die Idee, dass man daraus doch sicher was nettes machen könne … kann man, natürlich. Nettes Dekoschnickeldi für Teelichter. Auch diese Idee ist sicher nicht neu, aber ebenfalls immer wieder nett.
Man nehme also die Gläschen, 3 gleich große passenden Stoffstücke und Webband. Ich habe weißen Baumwollstoff genommen und maritimes Webband von Farbenmix. Kann man natürlich auch anders machen, aber ich mag das schlichte ja immer am liebsten leiden.

Obere Stoffkante umbügeln und absteppen, kann man mit der untere Kante auch machen, hab ich mir aber gespart. Meine Zeit für’s nähen ist ja leider nur sehr spärlich gesegnet.

Webband draufgenäht … und mit jedem Zentimeter Band wurden die Nähte gerader. Denn Webband gerade aufnähen, ist gar nicht so einfach, wie man es vermuten könnte.

Am Glas abgesteckt, damit man weiss, wie dicht man die Stoffenden zusammen nähen muss, damit nichts rutscht oder nicht drüber passt.

Wieder absteppen. Nun könnte man die Enden theoretisch auch noch versäubern, hab ich mir aber ebenfalls gespart, sieht man später eh nicht so genau.

Mit Teelichtern sieht das ganze dann so aus. Mir gefällts. Werde ich sicher nochmal mit andere Stoffen wiederholen.

Arbeitswand ungefähr 30-45 Minuten und es eignet sich super um Stoffreste abzuarbeiten :)!

Eine wirklich kleines, Miniwinzigtäschen.

Gerade so klein, dass mein Ausweis, mein Führerschein und ein bißchen Klimpergeld hineinpassen. Ich mag mein großes Portmonee sehr gerne, aber manchmal ist es eben einfach groß und schwer.

Dieses kleine Miniwinzigtäschen kann ich wirklich schnell mal in die Hosentasche stecken und es dort stört nicht. Außen weißer Leinen, innen blaues Karo. Und eben meine geliebten Elefanten.

Eindeutig aus der Kategorie: Nützliches und Nettes 😀 !

(Das geschulte Augen wird sofort sehen, dieses Täschen ist nicht perfekt, aber es ist ein Unikat (haha!) und für mich absolut nützlich.)

Seit einer ganze Weile hängt im Kinderzimmer schon diese, schlichte weiße Lampe. Ich mag es ja gerne weiß und minimalistisch, aber fürs Kinderzimmer darf es dann doch gerne schon bunt sein.

Da das so ziemlich langweilig neu aussieht, wollte ich diese Lampe ein wenig aufhübschen. Vor einiger Zeit schon, stieß ich auf dieser Seite auf dieses nette Tutorial.

Die Idee ist also nicht so furchtbar neu, aber dennoch zeitlos schön, wie ich finde.

Also habe ich begonnen meine kleinen Wimpelchen zuzuschneiden – unter freiem Himmel im Garten, SO ein Luxus – und auf ein Band zu ziehen.

Sah so aus:

Dann habe ich die kleinen Wimpel mit Textilkleber zusammen geklebt. Ganz einfach von der Sache hat, aber es war dann doch eine ganz schöne Fusselarbeit.

Richtig frickelig wurde es aber, als ich die Wimpel an die Lampe geklebt habe. Zeitaufwand: 1 gute Stunde. Aber sie kleben und ich finde, es kann sich sehen lassen.

Alles ganz ohne nähen, eben einfach etwas zum basteln. Kann ich mir auch gut vorstellen, sowas mit größeren Kindern selber zu machen und dann vielleicht nicht nur Wimpel zu nehmen, sondern auch Kreise und in 100 bunten Farben. Diese hier aber passt perfekt ins Kinderzimmer meines Sohnes.

Herzlich Willkommen an Board … ♥

Das hier als nun, meine Spielwiese rund um genähte Klein- und Nettigkeiten.

Ich bin Mutter eines Sohnes, Ehefrau eines wunderbaren Mannes und ein Hund macht das Chaos rund, aber all das hat hiermit weniger zu tun.

Ich habe als Kind sicher mal gerne gehäkelt und gestickt. Beigebracht hat es mir meine Omi, wo ich als Kind stundenlang mit ihr Couch saß, es Tee mit viel Honig gab, wir dabei Radio gehört haben. Ich erinnere mich sehr, sehr gerne daran und ich schätze dieses Fundament sehr, welches mir meine Großmutter damit auf den Weg gegeben hat.

Durch die Geburt meines Sohnes im September letzten Jahres entdeckte ich die Handarbeit wieder, vor allem das Nähen mit der Nähmaschine. Gelernt habe ich es nie. Ich nähe nach dem Prinzip try and error. Und dann und dann und wann kommt sogar was nettes und hübschen bei rum. Handgemacht, garantierte Unikate, haha.

Und genau über die möchte ich aus dem sog. Nähkästchen plaudern, von meinen Plänene und Projekten erzählen und auch von meinen Erfolgen und Misserfolgen.

Ich wünsche euch viel Spass auf meinem Blog … und freue mich, über jeden, der hier dabei sein mag!

Info

  • 29 Jahre
  • Berlinerin mit norddeutschen Wurzel
  • Mutter eines Sohnes *2010
  • Großes Herz für nützliches, nettes und niedliches.
  • Ganz besonders aber für derlei Dinge handgemacht.

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Noodlehead

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